Hallo und herzlich willkommen an alle Interessenten des Nachworts!!
Hach, die Dinge spitzen sich heute aber mal wieder zu, nicht wahr? X3
Im ersten Schritt möchte ich den Vergleich zu Schwanensee noch ein bisschen ausreizen und sagen, dass sich Ezra an diesem Punkt vom hässlichen Entlein in einen wunderhübschen Schwan verwandelt. Endlich zeigt er etwas Selbstvertrauen, Selbstbestimmtheit und einen klaren Willen. Zwar immer noch leicht aus der falschen Motivation heraus – weil er es ja allen beweisen will – aber immerhin fühlt er sich wieder wohl in seiner Haut. Was so ein Streit manchmal alles auslöst und/oder klärt 😀
Und dann haben wir noch die Schwanensee-Metapher an sich und ich stelle mir das unheimlich harmonisch vor, wie sich die beiden so über die Bühne bewegt, nur mit sich selbst, ohne Publikum. Sich das im Vergleich zu ihren anfänglichen Treffen vor Augen zu halten zeigt für mich sehr schön wie weit sich ihre Beziehung entwickelt hat. So langsam wollen wir an einen Punkt kommen, an dem sich Dinge entwickeln und lose Fäden verbunden werden.
Und gleich nach einer so leichtherzigen Szene kriegt Ezra mal wieder richtig eins reingedrückt, diesmal von seinen Eltern. Aber auch hier beweist er, dass er austeilen kann. Zwar probiert er es auch hier nochmal mit Provokation und der Schockmethode, aber er wirft einige berechtigte Fragen und Vorwürfe auf.
Ezra ergreift also die Flucht und kommt mal wieder bei Maul unter. Und auch von dem erfahren wir wichtige Backstory-Infos!! Mal abgesehen von dem schönen Gespräch, das die beiden von Anfang an teilen. Aber dann bekommen wir also auch noch Einsichten in Mauls tieferes Seelenleben.
Ich fand es wichtig, ihm eine Entwicklung und eine Backstory zu geben und vor allem eine, die irgendwie glaubhaft erscheint. Mauls heftiger Beschützerinstinkt wird also davon beflügelt oder ausgelöst, dass er sich bereits für den Tod eines Kindes verantwortlich macht. Dass sein sonst so sorgloser und aufgedrehter Charakter mit sowas konfrontiert wird, sorgt zumindest für mich für einige interessante Spannungen. Maul so ernst und zutiefst besorgt zu erleben, macht ihn für mich erst recht greifbar und rund als Charakter.
Und dann schließt das Kapitel noch mit einer Szene die ich erst nachträglich eingebaut habe und bei der ich lange überlegt habe, ob sie doch zu awkward ist und ich sie lieber rauslassen soll. Aber letztendlich fand ich es einen wundervollen Beweis von Ezras platonischer Anziehung zu Maul.
Und so ganz nebenbei erfahren wir dabei noch, dass Maul wohl auch noch ein bisschen sehr an Thrawn hängt … ^^““
Speziell bei diesem Kapitel würde ich unglaublich gern eure Meinung hören – ob Ezras Verhalten stimmig ist? Ob Mauls Charakter und Backstory so passen? Ob ihr das Gespräch mit Ezras Eltern so erwartet habt oder euch etwas anderes gewünscht hättet? Hattet ihr evtl ein solches Gespräch bereits mal?
Ich kenne mittlerweile ein paar Leute, die ähnlich brüchige Verhältnisse zu ihren Eltern haben und da wird das dann doch wieder realistisch und so gar nicht dramatisch und übertrieben.
Naja, ich danke euch allen fürs Reinlesen!
Ich wünsche euch noch eine ganz tolle Woche! 😀
Lg, Mary
